raspberry pi

Raspberry Pi als Boombox

Schon länger bin ich auf den Geschmack gekommen, mir eine transportable Boombox zu bauen. Was liegt näher als das mit dem Raspberry Pi zu machen?
Da die Box tragbar sein soll, kommt diese in einen alten Koffer. Den hatte ich schon längere Zeit rumliegen. Vorteil vom Koffer ist, das der gleich einen Griff zum tragen hat.
Wer es moderner mag, nimmt neuere Koffermodelle.

Was soll die Box können?

  • Abspielen von Musik aus externen Quellen wie Handy oder Tablet
  • Musik oder Filme von Netzwerkfreigabe per WLAN
  • Internetradio
  • Youtube etc.

 

Teileliste:

  • Koffer oder Gehäuse
  • Raspberry Pi Modell B inkl. BS auf SD-Karte
  • HDMI oder Videokabel je nach Display
  • WLAN Stick
  • Lautsprecher
  • Verstärker
  • Display
  • Kleinteile wie Schalter, Kabel, Buchsen etc.
  • Netzteil
  • Minitastatur per Funk

Wer noch keinen Pi hat kann sich so ein Starter oder Ultimate Kit bestellen, da ist das meiste wie WLAN-Stick, HDMI Kabel, SD-Karte inkl. Noobs und Netzteil dabei was man benötigt.

Die Auswahl des Verstärkers und der Lautsprecher richtet sich nach dem persönlichen Geschmack. Da ich es möglichst günstig haben wollte, habe ich mich für den 2-Kanal Verstärker  „Lepai-2020A“ entschieden. Wer noch einen Subwoofer einbauen möchte, muss einen 4-Kanal Verstärker nehmen. Autoendstufen gehen auch, die lassen sich auch gut einbauen. Lautsprecher sind bei mir 2 Breitbandeinbaulautsprecher.

Subwoofer habe ich aus Platzmangel keinen eingebaut, da ich in der Mitte vom Koffer wo der Subwoofer sitzen würde ein 7 Zoll TFT Display eingebaut habe. Es gibt auch noch eine Variante mit Touchdisplay davon, das ist vermutlich sogar besser wenn man mal was einstellen muss.

Der Ton kommt bei mir direkt aus dem 3,5 Zoll Klinkenanschluß des Pi und geht in den Verstärker. Wer es audiophiler mag, muss sich eine Audiokarte für den Pi aufstecken.
Verdrahtet ist das ganze wie folgt:

Ton über Klinke am Raspberry Pi –>Verstärker–>Lautsprecher
Bild über HDMI am Raspberry Pi–>Display

Die Spannungsversorgung gestaltet sich etwas schwieriger.
Das Display und der Verstärker benötigen 12Volt, der Raspberry Pi nur 5Volt. Gelöst habe ich das über einen LM 2596 DC-DC Konverter. Die gibt es im 5-er Pack für unter 10 Euro bei ebay. An diesen Konverter lötet man sich das USB Spannungskabel des Raspberry Pi und stellt vorher die Ausgangspannung des Konverters auf 5V ein.
Als Netzteil nutze ich ein externes 12Volt Netzteil, welches ungefähr die Größe eines Notebooknetzteil hat. Achten muss man auf eine ausreichende Stromstärke. Das Display benötigt ca. 700mA der Pi ca. 1A und der Verstärker zwischen 1A und 1,5A. (ToDo: nachmessen der Teilströme).

Da die Box mit Raspbmc läuft, wird alles über Smartphone oder Tablet mit den Remoteapps oder über die Funktastatur gesteuert.

Ich werde diesen Artikel aktuell halten, da die Box noch mit einem aktiven USB Hub ausgestattet werden soll, damit man auch Medien vom USB Stick oder externer Festplatte abspielen kann und die Box noch einen Line In Eingang bekommen soll. Den passenden 60mm Einbauhub habe ich schon da …..

Fotos:

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Rückseite Display

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